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08. Dec 2025 | Sachiko Hara

Willkommen, Sachiko Hara.

Neben Sachikos Engagement am Deutschen Schauspielhaus bleibt zunehmend mehr Zeit für und Wunsch nach Kamera-Arbeit.

2025 drehte Sachiko: Der Frosch und das Wasser, Arthouse, Comedy (Kinofilm). 
Frau Tokado (NR, 8 DT)
Regie: Thomas Stuber. 
Pandora Film & Gretchenfilm Produktion. 
Casting: Anja Dihrberg-Siebler


Vita & Stationen:

Sachiko Hara wurde in Kanagawa, Japan, geboren. Sie studierte Deutsch an der Sophia-Universität Tokio und war ab 1984 als Schauspielerin tätig, unter anderem als Mitglied der Avantgarde-Theatergruppe Romantica. 
Seit 1984 arbeitete sie in Tokio, Japan, als Schauspielerin.

1999 lernte sie Christoph Schlingensief kennen, der sie für seine Aktion »Deutschlandsuche« engagierte und mit dem sie fortan regelmäßig arbeitete. 

Von 2004 bis 2009 war sie Ensemblemitglied am Burgtheater Wien. Dort entstanden weitere Arbeiten mit Christoph Schlingensief, Nicolas Stemann, René Pollesch, Sebastian Hartmann und Lars-Ole Walburg.

2009 ging sie ans Schauspiel Hannover, ihre erste sehr große Rolle in Deutschland war die Polly in Brechts Dreigroschenoper in der Regie von Nicolas Stemann.

2011/2012 ging es ans Schauspiel Köln. Dort war sie von 2011 bis 2013 fest im Ensemble engagiert. 

Anschließend, ab der Spielzeit 2013/14, wurde sie festes Ensemblemitglied am 
Deutschen Schauspielhaus Hamburg, 
wo sie mit Christoph Marthaler, Karin Henkel, Katie Mitchell, Bonn Park, René Pollesch u. a. arbeitete.

Ihre Zeit in Hamburg wurde durch ein Engagement am Schauspielhaus Zürich unterbrochen, wo sie in der Spielzeit 2019/2020 fest im Ensemble war. 

Nach Zürich kehrte sie 2020 an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg zurück.

Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist Sachiko Hara als Übersetzerin tätig. Sie übertrug u. a. Little Boy – Big Taifoon von Hisashi Inoue sowie Rocco Darsow von René Pollesch.

Mit ihrem Projekt »Hiroshima-Salon«, in dem sie über ihre Heimat Japan erzählt, gastiert sie regelmäßig in wechselnden Städten. 
In Japan hält sie Workshops und Vorträge über die deutsche Theaterlandschaft und trägt in Lesungen deutsche Theaterstücke vor. 

Als einzige japanische Schauspielerin, die fest an Staats-Theatern in Deutschland engagiert ist, vermittelt sie dort Einblicke in deutsche Theaterkunst.